Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, kann über Google Maps die Kraftstoffpreise nahegelegener Tankstellen vergleichen – direkt in der App, auch während der Navigation. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wo die Funktion funktioniert und welche Haken sie hat.

Über den Benzinpreis kann man sich eigentlich immer beschweren. Ist der Tank leer, hilft das aber nicht. Wer im Auto mit Google Maps navigiert, kann aber oftmals das günstigste Angebot in der Nähe ermitteln. Denn Google Maps zeigt bei vielen Tankstellen auch Preise für Benzin und Diesel an – allerdings nicht flächendeckend. Aber wenn Google die Datenlage vorliegt, klappt es bereits in der schnellen Umgebungssuche. Mit etwas Glück kann man so ein paar Euro sparen – auf das Jahr gerechnet, lohnt sich das für Vielfahrer. Und so geht es:
- Google Maps öffnen
- "Tankstelle" in die Suchleiste eintippen
- Gewünschte Station auswählen
- Unterhalb der Fotos in der Übersicht erscheint eine horizontale Leiste mit aktuellen Treibstoffpreisen.
Wer bereits die Navigation zu einem Ziel eingegeben hat und auf dem Weg ist, kann auch per "Zwischenstopp hinzufügen" die Tankstellenoption auswählen. Dann erscheinen die Tankstellen entlang der Route als Liste. Hier ist dann auch immer der aktuelle Preis für einen Liter Superbenzin angegeben. Die Preise für E10, Diesel oder Super Plus gibt es aber erst nach einem Fingertipper auf die jeweilige Tankstelle zu sehen.
Funktioniert nur in der App – nicht im Web
Die Spritpreisanzeige funktioniert nur in der Google Maps-App, nicht im Browser am PC. Und es gibt noch zwei Haken:
- Der Preis kann sich natürlich zwischen Recherche und Ankunft an der Tankstelle ändern.
- Ist der Umweg zu groß, lohnt sich der Weg zur vermeintlich günstigeren Tankstelle möglicherweise nicht, weil der Preisunterschied für den Mehrverbrauch draufgeht.
Wer am PC die Spritpreise recherchieren will, kann das zum Beispiel in der Benzinpreissuche des ADAC erledigen. Hier lässt sich auch nach Depots für Flüssiggas oder HV100-Diesel filtern. Wer ein ADAC-Konto hat, kann Favoriten speichern. Daneben gibt es im Netz noch etliche weitere Angebote – teils jedoch mit umfangreichem Werbe-Tracking. dpa